Neues Seminar: Persönlichkeitsstörungen in der Paartherapie

Wenn das Selbst die Liebe fürchtet

Persönlichkeitsstörungen in der Paartherapie – wie destruktive Dynamik reguliert und Beziehung gestärkt werden kann

Narzisstische und Borderline-akzentuierte Persönlichkeiten sind in der Paartherapie besonders herausfordernd. Sie erzeugen eine spezielle interpersonelle Dynamik, die nicht leicht zu regulieren ist. Oftmals sind diese Beratungsprozesse anstrengend und verlaufen langwierig.
Beiden Persönlichkeitsmustern liegen zumeist schwerwiegende strukturelle Defizite zugrunde, die es für die Betroffenen erschweren, emotional nahe Beziehungen langfristig führen und halten zu können.
Diese Herausforderung an das Bindungssystems „Paar“ führt für beide Partner und das gesamte Familiensystem zu leidvollen Erfahrungen, weswegen gerade diese Paare vermehrt Hilfe in unserer Beratungspraxis suchen.
Das Seminar vermittelt paartherapeutische Interventionen, die vor allem die Verbesserung der interpersonellen Grenzen, der Impuls- und Affektregulierung sowie die Entwicklung einer positiven Gegenseitigkeit im Paaralltag unterstützen.

Hierzu gehören:

  • Gezielte Prozessteuerung
  • Herstellung eines haltenden Rahmens
  • Spannungsregulierung und Impulskontrolle
  • Unterbrechen destruktiv-eskalierender Interaktionsspiralen
  • Konkrete Ausstiegshilfen im Paaralltag
  • Nutzen verschiedener Settingvarianten

Seminargestaltung:

Das Seminar wird von Dipl. Psych. Friederike v. Tiedemann und Dipl. Psych. Wanja Kunstleben geleitet und richtet sich an erfahrene KollegenInnen, die im Bereich Paartherapie-/beratung o.ä. tätig sind.
Theoretischer Input, Übung, Demonstration wechseln einander ab und ermöglichen ein motivierendes Lernen sowie inspirierenden, fachlichen Austausch in der Gruppe. Das Einbringen von Fällen zur Thematik ist erwünscht und erweitert das professionelle Know-how.

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