Einzelseminare


Zusätzlich zu unseren Fortbildungskursen bieten wir regelmäßig Einzelseminare zu speziellen Themen aus dem Arbeitsfeld der Paartherapie an. Hierzu laden wir auch erfahrene Kollegen und Kolleginnen ein, die gerne unsere Arbeitsweise kennen lernen wollen. Für sie und ehemalige KursteilnehmerInnen sind die Einzelseminare Gelegenheit zur Auffrischung und Vertiefung bestehenden Wissensstandes, zum fachlichen Erfahrungsaustausch und zur Kontaktpflege.

Leitung von Paargruppen

Eine effektive Form der Paar-Kurztherapie

Das Seminar gibt Einblick, wie therapeutische Paargruppen erfolgreich durchgeführt werden können. Konzept und Setting stammen von Margarete Kohaus-Jellouschek und Hans Jellouschek und wurden von uns im Laufe der letzten Jahrzehnte erfolgreich weiter entwickelt.
Es hat sich als äußerst effektiv erwiesen, um bei Paaren tiefgreifende Entwicklungsprozesse in Gang zu bringen.

Die Gestaltung der Gruppenbedingungen, des Gesamtprozesses und seiner einzelnen Elemente werden vorgestellt und praxisnah vermittelt. Dazu gehören:

  • der zeitlich begrenzte Paardialog des einzelnen Paares in der Gruppe
  • angeleitete Gesprächs-, Körper- und Fantasieübungen
  • die Platzierung und Gestaltung thematischer Inputs
  • Wechsel von Gesamtgruppe und gleichgeschlechtlichen „Unterstützungs-Gruppen“ und dergleichen mehr

Weitere Seminarangebote (auf Nachfrage):

Paare und Persönlichkeitsstörungen

Umgang mit emotionaler Instabilität und feindseligem Verhalten im Paarprozess

Persönlichkeitsstörungen spielen in der Arbeit mit Paaren eine bedeutende Rolle und sind der Grund für eine besondere interpersonelle Dynamik, die nicht leicht zu steuern ist. Oftmals sind diese Beratungsprozesse anstrengend und verlaufen langwierig.
Erlittene Vernachlässigung, übermäßige Kontrolle oder der Mangel an emotionaler Resonanz in der frühen Kindheit scheinen als basale Faktoren zu vielen Persönlichkeitsstörungen beizutragen und wirken sich später besonders in emotional nahen Beziehungen nachteilig aus. Deshalb leiden die betroffenen Partner in ihren Paarbeziehungen häufig unter der Angst, verlassen und gleichzeitig unter der Angst, beherrscht zu werden.

Speziell bei Borderline-akzentuierter Persönlichkeit ist ein geeignetes Vorgehen nötig, um die allparteiliche Position zu erhalten. Bereits „das Teilen des Therapeuten“ kann schon ein Problem sein. Idealisierung und Abwertung betreffen oftmals auch die Person des Therapeuten oder der Therapeutin.
Paartherapeutische Interventionen unterstützen hier vor allem die Verbesserung der interpersonellen Grenzen, der Impuls- und Affektregulierung sowie die Entwicklung einer „positiven Gegenseitigkeit“. Wie dies zu erreichen ist, wird Inhalt dieses Seminars sein. Hierzu gehören:

  • Herstellung eines haltenden Rahmens
  • Verwendung strukturierender Interventionen
  • Aktives Unterbrechen destruktiv-eskalierender Interaktionsspiralen
  • Begrenzen von Regression, die zu unproduktiven Schleifen führt
  • Schutz vor Angriffen des Partners
  • Vermittlung von Wissen an den „gesunden PartnerIn“, um einen angemessenen Umgang im Paaralltag zu etablieren
  • Verbesserung der Impulskontrolle

Theoretischer Input, Übung, Demonstration wechseln einander ab und ermöglichen ein motivierendes Lernen in der Gruppe. Das Einbringen konkreter Fälle ist erwünscht und erweitert das professionelle Know-how.

Liebe und Gelassenheit

Neue Impulse aus der Achtsamkeitstherapie

In den letzten Jahren wurden vermehrt Konzepte aus den östlichen Meditationslehren in die westliche Psychotherapie integriert (z. B. Jon Kabat-Zinn). Sie zeigen mittlerweile nachweisbar günstige Wirkungen im Therapieprozess.
In diesem Kurs werden wir geeignete Aspekte aus der Achtsamkeitstherapie für die Paararbeit vorstellen und vermitteln. Hierzu gehören:

  • Achtsamkeit im Vorgehen und in den Interventionen des Therapeuten
  • Förderung der Achtsamkeit der Partner im täglichen Umgang (Umgang mit störenden Gedanken, Erlernen von Impulskontrolle) 
  • Achtsamkeit im Umgang der Partner miteinander
  • Achtsamkeit der/des Therapeuten/in mit sich selbst (Verbesserung der eigenen Psychohygiene, entlastende Strategien bei »anstrengenden« Paaren u. a.)

Verpflegungspauschale im CTZ

Für diese Verpflegungspauschale bietet das Caritas Tagungszentrum pro Seminartag:

Ein Mittagessen vom Buffet mit Suppe, Salatvariationen, Hauptgang mit Fleisch oder vegetarische Alternative, Gemüse und ein Dessert sowie Espresso Kaffee oder Tee.

Zwei Kaffeepausen/Teepausen incl. kalter Tagungsgetränke und Snacks, wie Müsli, Obst, süßes od. salziges Gebäck.

Die Qualität des Essens ist bisher von den TeilnehmerInnen sehr gelobt worden.

Die Anmietung und Bezahlung der Seminarräume erfolgt durch das Hans Jellouschek Institut Freiburg.
Beim CTZ ist die Anmietung der Seminarräume damit verbunden, dass die TeilnehmerInnen im Seminarhaus vor Ort verpflegt werden.
Eine Anmietung ohne Verpflegungspauschale ist nicht möglich.

Diese Pauschale muss, wie die Übernachtungskosten, von allen Seminarteilnehmern selbst vor Ort an das Caritas Tagungszentrum entrichtet werden. Sie ist Bestandteil des Veranstaltungsvertrags.

Der Betrag von derzeit € 75,–/Seminar setzt sich zusammen aus 2x € 33,50 für die ersten beiden Tage plus € 8,– für den letzten Tag.(Hier entfällt das Mittagessen und die Pause am Nachmittag.)

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